Reisebericht- noch daheim

- November`05 - April ´06: Vorbereitung
- Juni ´06: Verschiffung
- 7.Juli ´06: Abschiedsfest
- 10.Juli ´06: Abreise

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorbereitungen:
Wann genau mit den Planungen gestartet wurde kann aus der heutigen Sicht der Dinge nicht mehr ganz nachvollzogen werden. Faktum ist, man hat den Virus in sich oder nicht und das planen zählt ohnedies nicht zu unseren größten Hobbies. Als wir vor einem guten halben Jahr unseren Landi adoptierten, gehörte jedenfalls eine weitere schlagkräftige Ausrede warum wir das Projektchen nicht realisiern sollten der Vergangenheit an. Die Suche nach Ausreden und Argumente ein ganz normales (was ist das ?) Familien/Arbeitsleben zu führen beanspruchte nach und nach weniger Zeit. Nachdem wir das Budget verabschiedeten konnten wir beim besten Willen keine Gründe mehr finden nicht loszustarten. Dann gings ans Eingemachte und unter Anderem beschäftigten uns folgende Punkte

Im Nachhinein gesehen eigentlich gar nicht so viele Punkte, aber wirklich langweilig ist uns dabei auch nicht geworden.

 

Verschiffung:

Am 12.Juni war es dann soweit. Das fünfte Familienmitglied bezog seine Reiseunterkunft. Im Gegensatz zu unseren Informationen beträgt die Einfahrtshöhe in den 20Fuss Container doch nur 2,96m und die innere Länge beträgt doch nur 5,93m. Also Luft aus den Reifen (abgesenkt auf ca. 1,5bar) und rein damit bis zum Anschlag.
Nach ein wenig Herzklopfen ist die Türe wider erwarten und nach leichten Modifikationen am Landi doch noch zu schließen gewesen.
-- Nun kanns losgehen.
Die erste Etappe führt per Bahn nach Hamburg. Eine EDV Fehler beschert unser Reisemobil einen um zehn Tage längeren Aufenthalt dort. In weiterer Folge bedeutet dies für uns eine Woche hardcore sightseeing in New York und ohne wirklichen Reiseutensilien- die sind ja im Landi !! Das kann ja heiter werden !!

 

Abschiedsfestl:

Der 7. Juli war Groß-Kampftag für den "Festltrupp" und die gut 60 (in Worten sechszig) Mann/Frau starke Kompanie gab Ihr Bestes um uns den Abschied so schwer wie möglich zu machen. Wie es bei einen ordentlichen Preßl-Festl eben so zum guten Ruf gehört wurde bis spät in die Nacht , ähh früh in den Morgen....okay bleiben wir bei der Wahrheit, also bis Mittag den 8. brav gefeiert. An dieser Stelle einen großen Dank an die tolle Nachbarn welche zum Teil mitfeierten bzw. vorzogen zum besagten Datum zu verreisen. Wenn Beides nicht der Fall war so wißt Ihr nun die Vorteile der Schallschutzfenster zu schätzen. Wie auch immer, es war ein zünftiges Festl mit einer ordentlichen Grillasche (ca. 12kg Fleisch) und sogar einer Gesangseinlage (Danke - Stephan). Hat uns sehr gefreut dass Ihr ALLE Zeit gefunden habt und hoffen dass wir uns beim "wieder zurück" Festl gesund und munter wieder treffen. Wenn alles nach Plan läuf dann sind wir am 21 April wieder im Lande- also haltet Euch diesen Samstag mal frei ;-)

kemmts nur eina ..... und es regnet doch noch the day after

 

Abflug 10.Juli 2006

Schneller als erwartet ist der 10 Juli, also DER 10 Juli 2006 herangeschritten. Der Zeitpunkt zum endgültigen "Lebe wohl" sagen ist gekommen. München BA 655 um 17:35 dies war unser Zeitpunkt "x".  Die Frage nach dem "warum" bekommt zu einen solchen Zeitpunkt eine ungeahnte Bedeutung und wenn wir behaupten würden dass dies ein Abschied leichten Herzens ist würden wir lügen. Wie auch immer nun gibt es kein zurück mehr - Ab durch die Mitte !! Mitte einer einstündigen Verspätung gehts ab nach London. Bedenken wir, dass der Zwischenaufenthalt mit gut eineinhalb Stunden in London ohnedies knapp bemessen ist in Hinblick das es von Terminal I zu Terminal IV ein ordentliches Eck ist. Jedenfalls wurden wir in London schon erwartet und mit einen Ford-Transit Bus zum Vierer chauffiert - dass nennen wir ein Service
Die Sache war dann doch nicht so stressig, da der Weiterflug zum JFK auch mit einer Stunde Verspätung abgeht. Nach fast sieben stündigen Schlaf sind wir vier am JFK sanft gelandet. Die Einreiseprozedur war trotz Fingerscan nicht so schlimm wie befürchtet und die Taxifahrt um 2:00 Uhr durch Manhatten bis zum Hotel in der "Upper West Side" ging auch prima vonstatten. Im Hotel "Marrakech" wurden wir schon erwartet und bezogen unser ganz pasables Zimmer.